Neuer Service: Urheberrechtsverletzungen gerichtsverwertbar dokumentieren

Was passiert eigentlich, wenn man einen Bilddieb seiner eigenen Lichtbilder gefunden hat? Wie kann man die Urheberrechtsverletzung gerichtsverwertbar dokumentieren? Diese Fragestellung möchten wir an dieser Stelle einmal ein wenig genauer beleuchten?

 

Sind Screenshots ausreichend?

Gerade Fotografen, die noch nicht so viele Erfahrung mit dem Sichern von Rechtsverletzungen gemacht haben, sichern die unautorisierte Nutzung des Lichtbildes häufig lediglich mit einem Screenshot. In einem möglichen sich anschließenden gerichtlichen Verfahren kann jedoch genau dies zu einem gefährlichen Fallstrick werden – denn häufig wird die Unterlassungserklärung bzgl. der Bildnutzung abgegeben, jedoch treten während des Verfahrens Fragen in punkto Schadensersatz auf.

Hier nur einige Beispiele von Einwendungen, die erhoben werden könnten:

  • Es liegt gar keine Urheberrechtsverletzung vor; der Screenshot wurde nachträglich bearbeitet und das Bild des Rechteinhabers nachträglich hier eingesetzt.
  • Das Bild wurde nur eine ganz geringe Zeit online genutzt.
  • Der Schadenersatz ist zu reduzieren, weil der Urheber beispielsweise per Mouseover benannt worden ist.
  • Der Schadenersatz ist zu reduzieren, weil die Webseite über Google nicht aufrufbar ist.
  • Robots wurden eigentlich bei der Entwicklung einer Testseite ausgeschlossen.

 

Möglichkeiten zur Entkräftung

Um all diese vorstehenden Einwände und noch viele weitere entkräften zu können, hat sich die pixdetect UG (haftungsbeschränkt) auf die gerichtsverwertbare Dokumentation von Online-Bildrechtsverletzungen spezialisiert – wir dokumentieren längst nicht nur die Fundstelle selbst, sondern reichern diese mit zahlreichen Zusatzinformationen an, die dem Rechteinhaber bei der Durchsetzung seiner Rechte und Schadensersatzforderungen behilflich sind.

Unser Leistungsumfang:

  • Dokumentation der Verletzerseite
  • Dokumentation des Serverpfades des Lichtbildes
  • Dokumentation des Quelltextes
  • Dokumentation des Impressums der bildrechtsverletzenden Domain
  • Abfrage von robots.txt und Meta-Exclusions
  • WHOIS-Abfrage der vermeintlich bildrechtsverletzenden Domain
  • Bestimmung der Bildgröße
  • Ermittlung des Last-Modified-Datums auf dem Server
  • Manuelle Recherche nach dem frühesten Datum der Veröffentlichung
  • Anfertigung des finalen Dokumentationsberichtes

 

Ist dies nicht teuer, wenn wir Funde extern dokumentieren lassen?

Die einfache Antwort lautet: Nein!

In aller Regel steht Ihnen ein Erstattungsanspruch der Kosten unserer Inanspruchnahme gegenüber dem Rechtsverletzer zu.
Kontaktieren Sie uns gerne für ein individuelles Angebot und einen unverbindlichen Test unserer Dienstleistung – geeignet für Rechteinhaber und Anwälte gleichermaßen:

info@pixdetect.com

 

Profitieren Sie von weiteren Addons:

Als besonderen Service bieten wir unseren Kunden die kostenlose Überwachung abgegebener Unterlassungserklärungen an und benachrichtigen Sie, sollten wir vom selben Rechtsverletzung noch einmal eine Nutzung des von der Unterlassungserklärung betroffenen Lichtbildes feststellen können.

Florian Skupin ist Geschäftsführer der pixdetect UG.
0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.