100% Aufschlag bei Verletzung vom Urheberpersönlichkeitsrecht

Das Recht auf Namensnennung bei einem geschaffenen Werk ist eines der zentralen Säulen des deutschen Urheberrechtes und im § 13 UrhG verankert. Für Fotografen kommt diesem Recht darüber hinaus auch eine große wirtschaftliche Bedeutung zu, denn mit zunehmender Verbreitung ihrer Werke steigt der Bekanntheitsgrad des Fotografen und damit auch die Möglichkeit, Folgeaufträge zu erhalten.

Das Landgericht Berlin (Entscheidung vom 30.07.2015, Az. 16 O 410/14) hatte sich aus diesem Grund kürzlich mit der Frage zu beschäftigen, welcher Schadensersatzbetrag für die Nichtnennung des Urhebers angemessen ist.

 

Verdopplung vom Schadenersatz

Das Landgericht kam vorliegend zu der Entscheidung, dass aufgrund der fehlenden Urhebernennung der an den Rechteinhaber zu zahlende Schadenersatz zu verdoppeln ist, sprich die fehlende Urhebernennung zu einem 100%-tigen Aufschlag führt.

 

Foto: Thorben Wengert / PIXELIO

Florian Skupin ist Geschäftsführer der pixdetect UG.
0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.